Zimmer wird ausgeliehen - In der Vergangenheit kein gutes Modell

Jean Zimmer wird an die Fortuna aus Düsseldorf für die kommende Saison vom VfB verliehen.

Es ist gängige Praxis, dass Spieler nicht nur über hohe Summen von einem zum anderen Verein transferiert werden, sondern auch das Modell "Leihe" ist bei vielen Clubs gang und gebe. So hat auch der VfB noch Leihspieler im Kader, wie Carlos Mané, Josip Brekalo, Takuma Asano und neu in dieser Saison auch Dzenis Burnic. Bei einigen Spielern hat sich die Vorgehensweise gelohnt. Kann ein Spieler die Erwartungen nicht erfüllen, kann er nach dem Leihvertrag "zurückgeschickt" werden.

Schlägt er ein, wäre es gut wenn eine Kaufoption mit einvereinbart ist. So oder so, es ist ein Test oder auch eine Hilfe auf Zeit. Der berühmteste Leihspieler, wenn man so möchte, ist sicherlich Philipp Lahm, der beim VfB zum Profi und Nationalspieler wurde, eher ihn Bayern München quasi als fertigen Spieler zurück bekam. Seine Karriere kennt wohl jeder. Doch wie sieht es in der anderen Richtung aus. Verlieh der VfB in der Vergangenheit einen Spieler an andere Vereine, war das Ziel, ihm Spielpraxis zu geben mit dem Gedanken, ihn ein Stück erfahrener wieder im Team begrüßen zu dürfen. Sonst wäre ein Verkauf sicher sinnvoller gewesen. In den letzten Jahren, hat dies allerdings selten funktioniert. Eine Leihe war beim VfB quasi ein Verkauf auf Zeit. Jüngste Beispiele sind Toni Sunjic und Borys Tashchy, die beide nach der Leihe verkauft wurden. Jan Kliments Leihe wurde nochmals ein Jahr verlängert, er selbst wollte auch nicht zurück, da er sich bei Bröndby wohl fühlt und auch keine Chance sah an Simon Terodde und Daniel Ginczek vorbeizukommen. Bei Antonio Rüdiger war schon bei der Leihe klar, dass er wohl nicht zurückkommt. Der Fall Marco Rojas ist ebenfalls nicht so gelaufen wie erhofft. Er wurde an zwei Vereine verliehen, ehe er ablösefrei nach Australien wechselte und nun bei Heerenveen spielt. Es kamen also in den vergangen Jahren selten Spieler zurück an den Neckar, die nach der Leihe noch Karriere bei den Schwaben machten. Einzig Daniel Didavi hatte nach dem Gastspiel in Nürnberg noch größere Fussabdrücke hinterlassen. Er kam allerdings verletzt zurück zum VfB. Ob es nun bei Jean Zimmer mal so läuft, wie geplant? Er galt als bester Rechtsverteidiger der zweiten Liga, den der VfB nicht verkaufen möchte, sondern er soll eben in Düsseldorf weiter Erfahrung und Spielpraxis sammeln, um sie in der nächsten Saison in Stuttgart einzubringen. Auch er selbst wollte mehr Einsatzzeit und hofft diese bei der Fortuna zu bekommen. Es gibt wohl Überlegungen auch Anto Grgic zu verleihen, bei Hans Sarpei war es bereits fast soweit.

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