Wolf drückt An-Knopf und lässt kein Alibi zu

In der Pressekonferenz mit Hannes Wolf sollte es eigentlich um das anstehende Spitzenspiel der zweiten Liga gehen. Eigentlich! Der Presse fiel es schwer, Fragen abseits des Themas der Woche zu stellen

Wie in den sozialen Medien und in der öffentlichen Presse ist auch beim VfB das Thema Kevin Großkreutz noch lange nicht zu Akten gelegt. Die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Braunschweig wurde auf Sonntag Vormittag verlegt. Um das Spiel selbst ging es dabei allerdings nur wenig. Die Vertragsauflösung und der Trubel um Kevin Großkreutz bestimmte in weiten Teilen die kurze Gesprächsrunde. Für Hannes Wolf war es wichtig, dass keine bleibenden Schäden durch die Prügelei bei Kevin Großkreutz entstanden sind. "Das hätte auch ganz anders ausgehen können".

Für Hannes Wolf ist der Verlust von Kevin Großkreutz groß, doch er betonte auch, dass die Substanz in der Mannschaft noch hoch genug ist, gegen den nächsten Gegner Braunschweig zu bestehen und den Weg zu Ende zu gehen. Die vielen Rufe nach einer Rückkehr von Kevin Großkreutz hatte Wolf mitbekommen, doch die Entscheidung von beiden Seiten sei für ihn nachvollziehbar. Für den Coach ist es wichtig, dass aus dieser Geschichte nicht der Support für den Verein weniger wird, denn "das wäre auch nicht im Sinne von Kevin". Obwohl das schwer gelingt, wollte Hannes Wolf die Ereignisse der letzten Tage vom anstehenden Spiel in Braunschweig fern halten. Ob nun in Niedersachsen gepunktet wird oder es in die Hose geht, das Thema Großkreutz will der Trainer nicht als Alibi zulassen. Wolf hatte den "An-Knopf" gedrückt und in dem Momemt, in dem sich die Mannschaft auf die Inhalte, Training und Analysen konzentrieren musste, hat das auch gut geklappt. Ob Jean Zimmer erneut Großkreutz auf dessen Position ersetzen wird, ließ der Trainer wie gewohnt noch offen. Auch bei Simon Terodde, der nach seinem Nasenbeinbruch mit Maske einsetzbar ist, ließ Wolf noch offen, ob er von Beginn an spielt oder dann ins Spiel eingreift, wenn es entschieden wird.

"Wir haben versucht, wenn es dann losgeht, Du kannst es nicht ausklammern, es ist auch keinem von uns egal, den Fokus dann aufs Spiel zu legen. Das hat die Mannschaft bemerkenswert gemacht. Die Mannschaft war voll da."

VfB-Trainer Hannes Wolf

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