Diese Neuzugänge bedeuten auch Vertrauen in den bisherigen Kader

Hannes Wolf ist sehr zufrieden mit den Neuzugängen, die der VfB am letzten Tag der Transferfrist geholt hat. Er begründet auch warum.

Jerome Onguéné und Josip Brekalo waren heute Vormittag beim Mannschaftstraining dabei. Für den französischen U19-Europameister war es die Premiere in weiß und rot. Brekalo spielte gestern bereits beim Test gegen die Kickers. Der dritte neue Spieler wird am Samstag noch das Spiel um Platz 3 beim Afrika Cup mit Ghana bestreiten, bevor er kommende Woche ins Training einsteigen wird. Der Trainer schließt einen Einsatz vom offensiven Brekalo gegen Düsseldorf nicht aus.

Für Onguéné sieht er so kurzfristig nicht viele Chancen, da es in der Defensive verstärkter um Abläufe gehen muss, die der Neuzugang nach zwei, drei Trainingseinheiten noch nicht kennen kann. Luhukay hat der Begriff Perspektivspieler letztlich den Kopf gekostet. Auch Wolf nimmt diesen für die jungen Neuzugänge in den Mund, er schließt allerdings nicht aus, dass sie dem VfB auch kurzfrstig helfen können und das macht den Unterschied. Hannes Wolf ist sehr froh über die Spieler, die geholt wurden vor allem aufgrund des Alters. Somit sieht der Coach das Mannschaftgefüge intakt und das Vertrauen in die bisherige Truppe gewahrt. Seiner Meinung nach hat Stuttgart genug Erfahrung im Kader, da hätte es keinen 26-Jährigen Neuzugang gebraucht. "Den besten 26-Jährigen der Welt, hätt ich genommen" scherzte er in der Pressekonferenz. So können diese jungen Spieler in die Mannschaft integriert werden und dem VfB auch in Zukunft eine Perspektive geben. "Wir haben total interessante Spieler geholt" meinte Wolf, von denen er Josip Brekalo bereits kannte und schon einige Spiele von ihm gesehen hatte. Die 1998er Generation ist genau diese, mit der sich Wolf in der jüngsten Vergangenheit noch sehr beschäftigt hatte. Er schätzt Brekalo sehr und sieht die künftige Zeit als spannend an. Gespannt, ist er allerdings auch auf die Entwicklung der beiden defensiven Neuzugänge, die er bislang hauptsächlich über Videoanalyse kennt. Jerome Onguéné hatte Wolf bei der U19 EM gesehen. Noch mehr Erwartung ans Team durch die Neuzugänge sieht der Trainer nicht, da diese sowieso schon sehr hoch ist. Mit der Verständigung sieht Hannes Wolf ebenfalls keine Probleme. Englisch versteht jeder. Jerome Onguéné hat mit Peter Reichert einen Dolmetscher auf dem Platz und mit Benjamin Pavard einen Landsmann, der laut Wolf nun eine Bonusaufgabe erhält. Die Integration ins Team muss allerdings auch von den Neuen selbst kommen.

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