Große Willensleistung und Moral, aber auch Glück

Simon Terodde stand gestern in der Sendung "Sport im Dritten" Rede und Antwort. Es schien so als brenne kein Spieler mehr auf die erste Liga als der Topstürmer der zweiten Liga.

Die Ausgangsposition des VfB drei Spieltage vor dem Ende ist gut. Die Schwaben haben drei Zähler Vorsprung vor der Konkurrenz und für Simon Terodde ist klar, dass die letzten 21 Tage bis zum eventuellen Wiederaufstieg von jedem einzelnen Spieler durchgezogen werden. Harte Saison hin oder her, das Ziel ist vor Augen. Dass Stuttgart das ein oder andere Spiel, wie auch gegen Nürnberg, bis zum Abpfiff spannend gemacht hatte, zeigt dass die Schwaben bis zum Ende an den Sieg glauben.

Für Christian Gentner sind es Comeback-Qualitäten, Daniel Ginczek glaubt an die Statistik, dass sich ein Anrennen auch in der Nachspielzeit noch lohnt und für Simon Terodde ist es eine große Willensleistung und Moral der Mannschaft, aber eben auch das Glück, dass man braucht, um am Ende ganz oben zu stehen. Einig waren sich allerdings alle Spieler im Nachsatz. So spannend braucht es die verbleibenen Spiele nicht mehr zu werden. Daniel Ginczek spricht gar von drohenden Herzkasper, den wohl auch so mancher Fan in den letzten Partien beinahe erlebt hätte. Stürmer Terodde wollte noch gar nicht so viel über die Feierlichkeiten sprechen, denn erreicht ist noch nichts, auch ist ihm die Konkurrenz letztlich egal, die ersten beiden Plätze sind für ihn entscheidend. Man merkte ihm an, wie gerne er in der höchsten deutschen Spielklasse, angreifen würde. Mit 21 Toren ist Simon Terodde aktuell Torjäger Nummer eins in der Liga, sein Anteil an der Tabellenführung ist also sehr groß. Er ist bei Hannes Wolf im Sturm gesetzt. Er weiß allerdings auch, dass jeder im Kader seine Chance sieht zu spielen. Durch die Reduzierung des Kaders im Winter, ist diese Chance noch größer geworden. Trainer Wolf stellt auf der ein oder anderen Position immer mal wieder um. Dass dann manch ein Spieler erstmal auf der Strecke bleibt, ist logisch, doch laut Simon Terodde sieht das Team, dass die Umstellungen, wie zuletzt bei Maxim, eben auch greifen. Nicht nur bei Terodde, auch in der gesamten Mannschaft scheint das Selbstvertrauen zu stimmen, vielleicht bekommen sie es in den letzten drei Spielen am Ende ein wenig souveräner hin und können die Nachspielzeit genießen.

"Er steckt die anderen mit seinem Ehrgeiz an."

VfB-Trainer Hannes Wolf über Simon Terodde

Tabelle 2. Liga

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